Bauen 4.0

Die deutschen Bauunternehmen benötigen eine Digitalisierungsstrategie, um sich auf dem Markt zu behaupten, müssen sich mit Building Information Modeling (BIM) auseinandersetzen und ihre Mitarbeiter für die digitale Zukunft qualifizieren – das waren die wesentlichen Empfehlungen der Veranstaltung „Baustelle 4.0 – Digitalisierung in der Bauwirtschaft“ zu der der BISA  am 8. Mai 2017 nach Leipzig eingeladen hatte.

Gerade in der Bauwirtschaft gibt es durch den Einsatz und die Vernetzung mobiler Endgeräte viele Möglichkeiten der Effizienzsteigerung. Nach einer Studie der BRZ Deutschland GmbH arbeitet nicht einmal jedes 5. Hochbauunternehmen vernetzt und nur ein Viertel der Befragten setzt bereits BIM ein. Hier ergibt sich ein erhebliches Entwicklungspotential für die Branche. Problematisch dabei bleibt die mangelnde Breitbandversorgung im ländlichen Raum.

Auch müssen die Mitarbeiter auf die Digitalisierungsprozesse im Unternehmen vorbereitet werden, um etwaige Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Neben der Entstehung neuer Berufsbilder, wie z. B. dem BIM-Manager, bietet die Digitalisierung ebenfalls eine große Chance für die Nachwuchsgewinnung. Das Berufsförderungswerk Bau Sachsen zeigt aktuell mit dem Projekt „BAU'S MIT BIM“, wie mit neuen Technologien die derzeit noch analoge Berufsausbildung attraktiver gestaltet werden kann. Dies gelingt unter anderem mit Visualisierungen durch VR-Brillen oder einer besseren Verknüpfung von BIM mit der Stufenausbildung.

Virtuelle Maschinensteuerung in der Baugeräteführerausbildung Bild: TU Dresden, BFW Bau Sachsen

| Kategorie - Technik und Umwelt | Tags - BIM Digitalisierung

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