Forderungen der Bauindustrie in Ostdeutschland an die künftige Bundesregierung

Die Bundestagswahl 2017 bringt neue Weichenstellungen für Gesellschaft und Wirtschaft mich sich. Auch die ostdeutsche Bauindustrie hat konkrete Erwartungen an die neue Bundesregierung. Die Bauindustrieverbände Sachsen/Sachsen-Anhalt und Berlin-Brandenburg haben ihre Forderungen dazu in einem Sechs-Punkte-Papier zusammengefasst.

Zu den zentralen Forderungen gehört, dass der Solidarpakt neu ausgerichtet werden muss. Vom Strukturwandel betroffene Regionen müssen auch nach 2020 finanziell unterstützt werden. Weitere Punkte beziehen sich auf die Nachwuchsförderung, den Wohnungsbau, die Bekämpfung der Schwarzarbeit sowie auf den Ausbau der Infrastruktur. So gilt es die Investitionen auch in Zukunft auf einem hohen Niveau zu halten. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen gestrafft und beschleunigt werden.

Beide Verbände fordern zudem ein bundesweites Programm zum Deponieneubau und ein damit verbundenes Bauabfallrecht. Denn schon heute ist Deponieraum in Ostdeutschland knapp und die Transportwege betragen in einzelnen Regionen bis zu 200 km.

 

Weitere Themen der BIK 07-08/2017

  • Kommentar: Dr. Robert Momberg
  • Wichtige Themen im Bahnbau
  • Verwaltung im Dialog
  • Genehmigung von Schwerlasttransporten
  • Sächsischer Radontag
  • Tiefbauer darf auf Leitung vertrauen
  • Aufhebung von Ausschreibungen
  • Implenia Hochbau GmbH Niederlassung Leipzig
  • Aus dem Verband

| Kategorie - Verbandszeitung

Zurück

Ansprechpartner

Susann Stein

  • Wirtschaftspolitik und Kommunikation/ Pressesprecherin (in Elternzeit)
  • +49 341 3363739
  • +49 341 3363734
  • Mail senden »