Baukonjunktur in Sachsen: Dynamischer Start in das Jahr 2018 - Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau im Vorjahresvergleich mit deutlichem Plus

„Das Bauhauptgewerbe in Sachsen registrierte im Januar 2018 sowohl bei der Nachfrage nach Bauleistungen als auch im Hinblick auf die Bautätigkeit erheblich bessere Ergebnisse als vor einem Jahr“, erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach Bekanntgabe der Januarergebnisse für Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten durch das Statistische Bundesamt.

Nachfrage – Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau mit Zuwachs, Wohnungsbau rückläufig

Mit einem Volumen von 339,5 Mio. Euro verzeichnete der Gesamtauftragseingang des sächsischen Bauhauptgewerbes im Januar 2018 ein um 29,8 Prozent besseres Ergebnis als 2017. Der Gesamtzuwachs stützte sich auf die sehr positive Entwicklung im öffentlichen Bau und im Wirtschaftsbau, wobei Letzterer den stärksten Zuwachs im Vorjahresvergleich erzielte. Das Ordervolumen erhöhte sich hier auf 181,8 Mio. Euro (+48,8% zu Januar 2017). Der öffentliche Bau verbuchte Bestellungen im Wert von 127,3 Mio. Euro (+20,4%), während der Wohnungsbau sein Vorjahresergebnis mit Aufträgen im Wert von 30,5 Mio. Euro um 9,7 Prozent verfehlte. „Auch, wenn die Januardaten eine gewisse Singularität besitzen, kann nicht zuletzt auf Grund der Nachfragesteigerung in den volumenstarken Segmenten durchaus von einem erfolgreichen Start in das Baujahr 2018 gesprochen werden“, so Momberg.

Bautätigkeit – Alle Bausparten mit Wachstum

Das Bauhauptgewerbe in Sachsen erzielte im Januar 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 238,0 Mio. Euro. Das entsprach einem Zuwachs von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wachstum erzielten dabei alle Bausparten. So wurde im Wohnungsbau ein Umsatzaufkommen registriert, welches 41,7 Mio. Euro betrug und damit um 56,9 Prozent über dem Vergleichswert von 2017 lag. Mit einem Umsatz von 112,9 Mio. Euro startete der Wirtschaftsbau ins Jahr 2018 (+9,4%). Im öffentlichen Bau stiegen die Erlöse auf 80,8 Mio. Euro an (+24,4%). „Gerade die Bautätigkeit wird am Jahresbeginn stark von der Witterung geprägt, so dass die hohen Zuwächse im Januar noch keine Rückschlüsse auf die künftige konjunkturelle Entwicklung zulassen, zumal 2018 das bauunfreundliche Wetter erst nach dem Januar einsetzte“, relativierte Momberg das Ergebnis.

Beschäftigung – Arbeitsmarkt

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe von Sachsen-Anhalt betrug im Januar 2018 rund 31.700 und befand sich damit über dem Vorjahresniveau (+3,7 %). Die Anzahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Bauleute hat dagegen abgenommen. Im Januar 2018 lag sie bei 5.600 Betroffenen. Das waren 1.500 bzw. 21,0 Prozent weniger Arbeitslose als im Jahr zuvor.

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